Plakate für Werbeflächen | Worauf ist zu achten?

Worauf ist beim Druck von Plakaten für Werbeflächen zu achten?

Beim Druck von Plakaten für Werbeflächen sollten Sie auf die Besonderheiten dieses Mediums achten. Als Zielgruppe sollten sowohl Fußgänger, Fahrradfahrer und Motorradfahrer, als auch Autofahrer gelten. Die Schriftgröße und Motive sollten so gestaltet sein, dass sie auch beim schweifenden Blick in kurzem Zeitraum erfasst werden können. Voraussetzung dafür ist eine klare Mediengestaltung.

Anpassung der Schriftgröße, Motive und Farben an die mobile Gesellschaft

Firmenlogos und Botschaften sollten klar positioniert sein. Es soll ein klarer Grundsatz gelten der bspw. bei Verkehrszeichen Anwendung findet: Nicht zu viele Botschaften auf einmal. Denn der Autofahrer könnte sie nicht aufnehmen und die Wirkung der Werbeanlage würde verpuffen. Die wichtigen Werbebotschaften oder Produktmerkmale werden oben oder in der Mitte platziert. Etwaige gesetzlich vorgeschriebene Gefahrenhinweise (wie bei Tabakwaren) oder technische Daten bzw. Verbrauchsangaben (wie bei Elektrogeräten oder Fahrzeugen) können dagegen am unteren Rand platziert werden. Damit sie ihre entweder abschreckende oder zu detailverliebte Wirkung nicht gleich am Anfang entfalten können.

Bei Bildern und Grafiken kommt das Problem der Vergrößerung und der „Verpixelung“ hinzu: Werden Aufnahmen mit einer zu geringen Auflösung ausgewählt, dann würde der zu nahe am Bild stehende Betrachter oftmals nur noch eine Unschärfe wahrnehmen. Deshalb sollte die Druckerei die Bilder daraufhin prüfen, ob ihre Qualität dafür ausreicht, ein Plakat oder eine Werbebande auch sinnvoll „bespielen“ zu können. Checkliste für Ihre Druckdaten hier können Sie prüfen ob Ihre Druckdatei richtig angelegt ist.

Bewegen Sie sich derzeit in den großen Städten oder achten auf Werbeplakate? Dann werden Ihnen wahrscheinlich mindestens drei sehr gute Kampagnen auffallen, die die Anforderungen an Bildgestaltung und Design perfekt umsetzen:

  1. Plakate bzw. City Lights eines Modeversenders: Hier finden sich zwei oder drei schöne Menschen als zentrales und weithin sichtbares Bildelement. Nicht in Alltagskleidung, sondern eher in Richtung stylisch, Abendmode. Diese Bilder machen neugierig und erste auf den zweiten Blick wird das Unternehmen sichtbar.
  2. „Weniger ist mehr“: Ein Hersteller von Elektrozigaretten reduziert die Motive und Buchstabenanzahl auf dem Plakat enorm. Ein Teil der Plakatserie mimt ein stylisches Elektronik-Gadget nach. Ein Vogel fliegt vor einem weißen Hintergrund und weist auf ein hochwertiges Geschmackserlebnis hin. Ein anderer Teil der Plakat-Kampagne zeigt eine entspannte, glückliche Verwenderin und ordnet den Slogan „Better“ zu. Plus den wesentlichen Vorteil „Kein Feuer. Keine Asche“.
  3. „Es ist Deine Zeit“: Im Verbund mit einer Kampagne im Fernsehen weist ein Eisenbahnunternehmen auf einen Vorteil hin, den es schon seit etwa 1835 gibt: Der Reisende hat Zeit für sich. Weil eben ein Lokführer fährt, der Reisende muss also nicht auf die Segnungen der Automobilindustrie und die Zukunftsvision „selbstfahrendes Auto“ warten.

Plakate im Allwettereinsatz – hier ist hohe Qualität gefragt

Plakatwände werden meistens mit einer Mindestdauer von 10 Tagen (die sog. „Dekade“) vermietet. Deshalb ist es essenziell, dass Druckfarben und auch Trägermaterial der Witterungsbelastung stand halten ohne zugleich so kostenintensiv wie ein Polyester-Material zu sein.

Das Plakat sollte auf einen Untergrund aufgebracht werden können, der nicht mehrmals im Jahr erneuert werden muss und gleichzeitig im Sommer wie auch im Winter einen ebenen Untergrund zur Verfügung stellt. Bevorzugtes Material für Rahmen oder auch als „Leinwand“ ist Aluminium, wie es auch im Mittelstand gefertigt und verwendet wird. Der Anbieter alu-werbetraeger.de hat sich auf Plakatrahmen und Kundenstopper aus Aluminium spezialisiert.

An guten Standorten können Sie Tausende Kontakte pro Tag generieren und zusätzlich eine nachhaltige Werbewirkung generieren. Denken Sie dabei auch an „Pendlerstrecken“, bei denen Ihre Zielgruppe dann für den gebuchten Zeitraum täglich mit der Werbeaussage konfrontiert werden – die Werbebotschaft bekommt so ausreichend Zeit, „einzusickern“.

Ähnlich wie bei einer Speisekarte eines Restaurants oder im Eingangsbereich eines Handelsunternehmens zählt der erste Eindruck: Ein scheinbar günstig eingekauftes Material führt zu einer schlechten Qualitätsanmutung und senkt Preisbereitschaft und/oder Kaufwillen der Kundschaft.

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