Kreative & Coole Ideen für Visitenkarten

Die rechteckigen Visitenkarten im Standardformat, aus mittelmäßig hochwertigem Papier, mit nüchternen Daten bedruckt, gehört noch immer zu den Lieblingen der Unternehmerwelt. Dass sie allzu häufig unbeachtet im Papierkorb landet, scheint kaum zu stören – und ist doch eigentlich ziemlich traurig. Schließlich sollte das Kärtchen dazu dienen, Aufmerksamkeit zu erregen und den potenziellen Kunden oder Geschäftspartnern dauerhaft im Gedächtnis zu bleiben. Vielleicht wird es ganz einfach Zeit für neue, kreative Ideen!

Coole Idee: die Kontaktdaten im Wunschkeks

Zur Visitenkarte ein kleines Give-away zu reichen, hat sich in weiten Kreisen etabliert, besonders Süßwaren stehen in dieser Hinsicht hoch im Kurs. Warum also nicht das schmackhafte Leckerli direkt mit den Geschäftsdaten kombinieren? Manch ein findiger Mensch kam bereits auf die Idee, ein Mini-Kärtchen in einem chinesischen Wunschkeks zu verstecken. Oder seine Kontaktadresse auf eine Tafel Schokolade oder ein Gummibärentütchen zu drucken. Das macht Lust auf mehr, oder? Jedenfalls könnte sich auf diese Weise eine positive Verknüpfung zwischen dem süßen Genuss und derjenigen Person ergeben, die dieses angenehme Produkt überreicht hat. Und wenn auch die eigentliche Kontaktkarte eventuell trotz aller Mühen im Müll landet, bleibt doch ein positives Gefühl zurück, das bei der nächsten Begegnung zu einem erfolgreichen Geschäftsabschluss führen kann.

Alltagsgegenstände als nützliche Visitenkarten

Visitenkarten-Informationen können auch auf ganz andere Objekte gedruckt werden: Zum Beispiel bieten sich Sonnenbrillen, Kleidungsstücke oder viele andere Arten von Alltagsobjekten wie Taschen oder Schlüsselbänder dazu an, Ihre Kontaktdaten in die Welt zu tragen.

Eine weitere originelle Idee für kreative Visitenkarten, vorzugsweise auf dem Unterhaltssektor, könnten bedruckte Poker Chips sein. Sie lassen sich auf verschiedene Weisen personalisieren, beispielsweise mit Hilfe von Aufklebern, und können darüber hinaus als Teil der Ausstattung für eine lange Pokernacht mit Freunden dienen. Auch elektronische Produkte wie die nützliche Powerbank können bedruckt oder beklebt und gezielt verteilt werden. Eine ziemlich clevere Idee, die sich hervorragend für den großen Auftritt auf Handelsmessen oder Festivals eignet! Die teureren Objekte bewahren Sie sich natürlich für die vielversprechendsten Kontakte auf, während für die übliche Laufkundschaft bedruckte Pappe, eventuell mit einem kleinen Give-away, durchaus ausreichend ist.
Gezielte Investitionen führen meistens zum Erfolg.

Ungewöhnliche Formen, die zur jeweiligen Branche passen

Andere Geschäftsleute setzen eher auf einen ganz besonderen Stil als auf leckere Süßwaren oder praktische Gegenstände, zum Beispiel indem sie die Form ihrer Visitenkarten kreativ modifizieren. Wer auf dem Lebensmittelmarkt tätig ist, gibt eventuell »angeknabberte« Kärtchen heraus, die deutliche Bissspuren zeigen. Der Autohändler verteilt bedruckte Bastelbögen. Die dazu animieren, daraus einen kleinen Papp-Rennwangen zu falten – und der Fotograf lässt sich eine Karte in Form eines Kameraobjektivs bedrucken. Auf diese Weise entsteht eine lebendige optische Verbindung zwischen der Visitenkarte und dem Metier des ehemaligen Besitzers. Vielleicht erhält die fantasievoll gestaltete Karte sogar einen Ehrenplatz im Büro desjenigen, der sie erhält, weil es sich um ein echtes, kleines Kunstwerk handelt.

Kunterbunte Materialwelten: Pappe muss wirklich nicht mehr sein!

Haben Sie schon einmal daran gedacht, ungewöhnliche Materialien für Ihre Visitenkarten zu verwenden? Die folgende Liste soll als kleine Anregung für Sie dienen, um individuelle Ideen daraus zu entwickeln, die zu Ihnen und Ihrem Unternehmen passen:

  • Holzstücke in allen Formen, z.B. rund oder eckig
  • transparente oder farbige Folien
  • Textilien aller Art von Leinen bis Polyester
  • Metallobjekte oder Metallfolien
  • Lederstücke in bestimmten Formen
  • Kunststoffe wie zum Beispiel Plexiglas
  • echte Glasobjekte
  • kleine steine mit Gravuren oder Beschriftungen
  • Servietten mit schönen Motiven

Ihr Metier sollte sich in der Visitenkarte widerspiegeln. Zum Beispiel liegt es äußerst nahe, dass ein Tischlerbetrieb sich auf Holz präsentiert und der Metallbauer Edelstahl oder Aluminium wählt. Die Glaserei fertigt Mini-Glasobjekte an, natürlich mit eingravierten Daten, während der elegante Möbelfachhandel auf echtes Leder oder zumindest Kunstleder setzt. Es gilt also: jeder nach seiner Fasson! Eventuell entscheiden Sie sich sogar dafür, etwas Nützliches in Ihrer hauseigenen Werkstatt zu produzieren, das als Visitenkarte dient. Ein Beispiel hierfür wären Dominosteine, Vogelhäuschen oder Flaschenöffner. Ein gefundenes Fressen für die Lehrlinge, die an diesem Projekt sicher Freude finden und ihr ganzes Können in die Produktion der außergewöhnlichen Glanzstücke legen!

Achtung: Die Konkurrenz schläft nicht!

Wer wirklich erfolgreich in der modernen Geschäftswelt sein möchte, der benötigt ohnehin ganz viel Kreativität und Individualismus. Die Konkurrenz schläft schließlich nicht, sondern lässt sich selbst ganz viel einfallen, um sich ins Gedächtnis der Kunden zu brennen. Gehen Sie also einen Schritt voraus und kreieren Sie sich Visitenkarten, die niemand so schnell vergisst!

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