Dein cooler Blog: unsere Herzensempfehlungen | Gastbeitrag

„Super cooler Blog übrigens“ –  das willst Du von Deinen Lesern hören, wenn Du bloggst. Aber was, wenn sie Dir das noch nicht sagen? Dann lies weiter, dieser Artikel ist für Dich.

Warum ist nicht jeder Blog erfolgreich?

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Wir haben uns überlegt, welche Voraussetzungen sollte ein Blogger erfüllen, der nach einem nachhaltigen Erfolg sucht. Hier sind unsere Herzensempfehlungen, weil wir es ernst meinen.

  1. Du hast DEIN Thema.

    Für diese Sache brennst Du wirklich. Sei es Design oder zeichnen, Du kennst Dich aus in dem, worüber Du sprichst. Damit hilfst Du anderen, die nach Deinem Wissen suchen. Also wenn man Dich nachts aufweckt, solltest Du auch in Halbschlaf einen Vortrag verschiedene Druckmethoden halten können oder über die Proportionen des Gesichts.

    Zertifikate über Deinem Schreibtisch, oder Position auf Deiner Visitenkarte sind zweitrangig. Wichtig ist, was Du zu sagen hast.

  2. Du schreibst gerne.

    Ein Blogger, der schreiben hasst, wäre ja wiedersprechlich! Also Grammatik, Stilistik und um Gottes Willen Rechtschreibung sind desto wichtiger, je anspruchsvoller Deine Leserschaft ist. Aber das alles krönt Deine Fähigkeit, „gewöhnliche Worte zu nehmen und ungewöhnliche Dinge zu sagen“, wie Wolf Schneider es so schön formuliert. Beim Texten geht es darum, eine Emotion in Sätzen zu verpacken. Menschen zum Lachen oder Weinen zu bringen. Deine Leser mit Deinen Texten zu berühren oder weiterzuhelfen. Und das über alle Textsorten – Deine Blogpostings, Social Media, Newsletter etc.

  3. Wer bloggt, der öffnet sich.

    Ohne Dich wären Deine Texte nicht lebendig und es ist eine Stärke, seine Verletzlichkeit zu zeigen. Dir werden auch Leute folgen, die Deine Ansichten nicht teilen oder andere Erfahrung gemacht haben. Sie werden Dich womöglich kritisieren. Dem musst Du gewachsen sein und es nicht auf Dich beziehen. Vielleicht hilft Dir dabei der Gedanke, dass wir in der Kommunikation mit anderen die meiste Zeit von uns selbst sprechen: Wenn wir Menschen beschreiben, Freunden Ratschläge geben oder miteinander streiten. Also auch Deine Kritiker haben oft nur sich selbst im Visier, falls sie Dich angreifen sollten. Also, locker bleiben.

  4. Kennst Du Avalokiteshvara? Musst Du kennen!

    Das ist der tausendarmige Bodhisattva im Buddhismus. So wie er musst Du Dir Tausend Arme aneignen, um mehrere Künste in Deinem Alltagsjob zu beherrschen. Für Dich als Blogger kämen infrage Fotografieren, Podcasting, Community-Building, SEO, Design und, und, und… Musst Du es auch lieben? Nicht unbedingt. Also wähle genau, an welchen Fronten Du noch kämpfen willst!

  5. Die Außenwelt wird überbewertet.

    Als Blogger sitzt Du oft an Deinem Laptop alleine und schreibst ruhig vor Dich hin oder kreierst stundenlang ein Design. Am liebsten ungestört. Du hast zwar keinen Chef, aber auch keine Kollegen, mit denen Du in der Pause plaudern kannst. Es sei denn, Du triffst Dich mit anderen Bloggern und ihr geht gemeinsam Mittag essen. Aber es will eben organisiert werden. Aber wenn Du mit Dir alleine gut klarkommst, wirst Du alleine wohl effektiver arbeiten, als im Open Space.

  6. Nicht nur Du sollst Geld bekommen.

    Fürs Blogging brauchst Du zwar nicht viel Startkapital, aber investieren musst Du schon. Vor allem in Dich selbst. Du besorgst Dir also als erstes ein Hostingpaket bei einem vertrauenswürdigen Anbieter. Und einen Laptop, natürlich. Außerdem brauchst Du: Themes und Plugins für Deine Website, eine Kamera und Zubehör, Softwarelizenzen (Bilddatenbanken, Bildbearbeitung, Social Media Tools), einen Steuerberater und ab und zu einen Designer. Weil nur wenn Du professionell aufgestellt bist, kannst Du auch als Experte in Deinem Thema wahrgenommen werden.

  7. Deine Ausdauer sichert Deinen Erfolg.

    Das Aufsetzen der Website und das Kaufen von Zubehör ist eine einmalige Sache. Du wirst feststellen, dass das Schreiben von Artikeln für alle Deine Plattformen immer aufrecht erhalten bleiben will. Das heißt, auch wenn Du einen schlechten Tag hast, ein kreatief, wenn Du nicht kannst und wenn etwas dazwischen kommt – das Geschäft muss vorangehen. Und wenn Du hartnäckig arbeitest und erste zwei Jahre dranbleibst, dann kommen auch Stammleser. Und die Belohnung. Vielleicht.

  8. Wir Menschen sind soziale Tiere.

    Niemand kann nur von der Arbeit leben und damit glücklich werden. Also brauchst auch Du die Unterstützung von Deinen Freunden und Deiner Familie. Auch Dein Partner sollte mit Deiner Entscheidung einverstanden sein, dass Du Blogger werden willst. Sie geben Dir Halt und sorgen für eine emotionale Balance in Deinem Leben. Schätze das.

Glaubst Du, jetzt kannst Du mit deinem Blog starten? Warte, bevor Du loslegst, gehe doch noch mal in Dich. Die Selbstreflexion tut nicht weh und ist grade am Anfang essentiell. Also frage Dich selbst, wie ernst ist es für Dich. Du kannst Dich übrigens immer als erstes Fragen, wenn Du Zweifel hast. Weil nur Du kennst die Antwort, die für Dich richtig ist.

Drei wichtigste Fragen für Deinen Blog

Blog Fragezeichen

Dir als Blogger möchten wir folgende Fragen aus der Coaching-Praxis vorschlagen:

Warum willst Du das machen?

Du musst einen Grund haben, der Dich andauern antreiben wird. Etwas, was Dir Freude bereitet, weil diese wirst Du brauchen. Der mögliche Verdienst alleine deckt das nicht ab. Was Dich auffüllt, ist etwas anderes. Etwas Größeres. Etwas persönliches. 

Hast Du eine Nische?

Allgemeines Lifestyle-Blogging hat keine Tiefe. Damit zündest Du keine Herzen. Mit eine Special Interest sorgst Du dagegen für eine Reichweite bei einer Zielgruppe, die genau darauf abfährt – Dein Können vorausgesetzt. Also bei welcher Beschäftigung vergisst Du die Welt um Dich herum? Was ist Deine besondere Perspektive?

Kannst Du gut mit Menschen?

Als Einzelgänger stehst Du Dir selbst im Weg, egal was Du tust. Als Networker und einfach ein freundlicher Mensch gewinnst Du andere für Dich, möglicherweise auch Deine Konkurrenten. Beim Blogging kommt es noch speziell darauf an, dass Du nicht für Dich schreibst, sondern für Deine Leser. Also wie emphatisch bist Du, um Dich in ihre Lage versetzen zu wollen?

Wichtig bei dem ganzen Blogging ist, dass Du immer weißt, wer Du bist und wer Deine Follower sind. Wenn Du immer im Auge behältst, wie Du ihnen helfen kannst, wirst Du immer Leser haben. Und das Feedback von ihnen. Und ihre Wertschätzung. 

Wir wünschen Dir viel Erfolg mit deinem Blog!